Die Anfänge:

Begonnen hat das Projekt 2009 in einem Kuhstall in Haslach im Kinzigtal. Simon Weber und Enrico Gast gründeten das Bandprojekt "Amorous Paranoia" und befeuerten die Nachbarn unaufhaltsam über zwei Jahre hinweg mit "Guitar and Drum"-Beats. Gitarrist "Flo" (keiner kannte seinen vollen Namen) verstärkte das Projekt Ende 2010. Musikalisch eher mit erheblichen Timing-Problemen kämpfend, als mit gutem Sound überzeugend, war schnell klar, "es musste etwas passieren". Ergebnis: Flo hatte es nach einem halbem Jahr Gastspiel dann doch nicht in die Band geschafft.


Eine glückliche Fügung führte Michael Nowak (Bass) zur Band, der kurze Zeit später auch Alexander "Äxl" Schmider an der LEAD-Gitarre angeworben hat. Eine tolle, unbeschwerte Bandzeit, bis Enno 2011 entschied, das Bandprojekt aus Zeitgründen zu verlassen. Simon nutze die Auszeit und verbrachte mehrere Wochen in Hamburg, Ulm und Freiburg, zur Stimmausbildung.

Dort lernte er Andres Balhorn kennen, mit dem er und Äxl die erste Single "Into the Wild" (2012) produzierten. 

Übrigens: Resi, unsere Bandpuppe war natürlich auch immer mit dabei (siehe Drums).

Kuhstall
Kuhstall
Micha
Micha
Kuhstall
Kuhstall
Micha & Flo
Micha & Flo
Erster Bandabend
Erster Bandabend
Äxl
Äxl
Unfall Micha
Unfall Micha

Die Ausbildung:

Nach langer Suche stieß "Papa" (Günter Waidele) zur Band, wie er gerne altersbedingt genannt wurde, siehe Bild. Günter brachte eine sehr beruhigende und entspannte Atmosphäre in die Gruppe und löste hierdurch mit bloßer Anwesenheit alle typischen Bandkonflikte. Seine Wurzeln als Schlagzeuger brachten tolle Jazzelemente in den Grundsound. Kurz darauf wurde auch der Tieftöner ausgewechselt. Michael Nowak erfuhr nun auch das Leid, welches Enno vor ihm schon zum Ausstieg trieb – Job und damit einhergehender Zeitmangel. Ersetzt wurde er durch den jungen Alexander Hesse welcher mit seinem soliden Bassspiel punkten konnte.


Der erste Gig folgte schnell und zahlte sich auch überraschenderweise gut aus. Zweiter bei einem Bandcontest in Baden-Baden Ende 2012, nach nur zwei Monaten Einspielzeit.

Die erste Tour

Über 37 Auftritte wurden in Baden-Württemberg gespielt. Jede Location, die in irgendeiner Art und Weise geöffnet war, wurde gerockt. So kam es auch einmal vor, dass die beiden Booking-Mädels einen Gig im Wohnzimmer organsisierten. Die Drums wurden neben dem Kachelofen platziert und die Amps links und rechts im Raum verteilt. Voila... fertig war die Bühne.  


Eine Fehlbuchung, aber den Jungs der Band war das völlig egal. Hauptsache Musik und tolle Gespräche nach dem Konzert.


2017

Günter konnte den Drang der anderen Bandmitglieder, zu noch mehr LIVE-Auftritten, zeitlich nicht gerecht werden. Fafa (Fabian Mattia) ersetzte Günter und brachte erneut eine neue Note in den Sound. Das Projekt LEGAL HIGH entwickelte sich auf Knopfdruck in eine sehr professionelle Richtung. Deutlich härtere und treibendere Bühnenshows, mit harten Riffs und Lichteffekten waren die Folge. Die Songs explodierten bei Einsatz des Ensembles. Auch waren die Reaktionen des Publiums und der der Presse grandios.

BIO

Mitglieder:                           

Simon Weber (Sänger, Songwriter, Bandgründer)

Alexander “Äxl” Schmider (Leadgitarre)


Session Musiker:                 

Michael “Locke” Nowak (Bass)

Merlin "Bördi" Barista (Drums)

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Gastmusiker:  

Morgan Bambey (Sängerin - feat. on Fly)

Max Bambey (Kontrabass - feat. on Fly)

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Ehemalige Mitglieder:      

Enrico Gast (Drums/Bandmitgründer)

Günter Waidele (Drums) 

Fafa (Drums)

Alexander Hesse (Bass)

Thomas "Toto" Nöding (Gitarre / Piano)

Schnell wurden die Bühnen größer und die ersten Festivals gespielt. Von den sich aber langsam aufgestauten bandinternen Problemen bekam extern jedoch niemand mit. Die zunehmend unprofessionelle und unzuverlässige Einstellung einiger Bandmitglieder führte schlussendlich dazu, dass Simon und Äxl das Projekt zusammen mit zwei Session-Musikern alleine fortführten und das zweite Album einspielten. Und hier kommt plötzlich der verschollene Junge Michael wieder ins Spiel. Jahre nach seinem Ausstieg fand er als Session-Musiker wieder zurück zur Band, mit unheimlich guten Bass-Skills.


Das Album "Rough ReBoot

 

LOVE - HATE - DESTROY...

 

…sind die Sinnbilder des zweiten Albums “Rough ReBoot” und sollen die Dynamik und die Entstehung der einzelnen Songs beschreiben. Drei Jahre (seit 2017) wurde an Sound und Songs akribisch gearbeitet. 

 

Richtungsweisend war sicherlich das Ende des ersten Produktionsjahrs, nachdem bereits alle Songs unter viel Schweiß fertig eingespielt waren. Unzufrieden mit Sound, Songauswahl und Professionalität einzelner Musiker, hat Simon den härtesten Schnitt der Bandhistorie entschieden. “Leute, wir verschwenden alle unsere Zeit!” waren die letzten Worte, am Ende der Vocalaufnahmen. Bis auf Gitarrist Äxl hat er sich danach von allen Musikern getrennt und die Zusammenarbeit mit zwei hoch professionellen Session Musikern aufgenommen. 

 

Michael und Bördi begannen Anfang 2018 mit den Aufnahmen im neu eingerichteten Studio. Von den bereits fertiggestellten 13 Songs, schafften es jedoch nur vier auf die neue Platte, neu arrangiert und neu aufgenommen. US-Gastsängerin Morgan Bambey hat dem Song “Fly” zu einem einzigartigen Spirit verholfen. Gastmusiker und Ehemann Max Bambey hat zu Fly den Kontrabass beigetragen.

 

Unzählige Test-Mixdowns waren notwendig, um den Garage-Sound mit Livesound-Charakter zu erreichen, bis alle Beteiligten mit Sound, Druck und Gesamtambiente zufrieden waren.

 

Das Mastering sollte nicht irgendjemand machen, sondern eines der besten Studios am Markt. Für die PEAK-Studios, die zu den TOP 4 Europas zählen, haben wir uns schließlich entschieden. In gigantisch unkomplizierter Zusammenarbeit mit dem Studio, ist ein Album entstanden, auf das nicht nur jedes Mitglied und jeder Beteiligte richtig stolz ist, sondern welches die PEAK-Studios nun auch zu Ihren TOP-Referenzen im Rockgenre aufführt.

 

Sound-Benchmark: 

“Jedes Instrument muss hörbar sein und unserem LIVE-Sound entsprechen.”, so die Grundidee der Aufnahmen. Entstanden ist eine Art LIVE-Ambiente, was den Druck und das Arrangement der Songs betrifft. Es sollte aber dennoch alles authentisch bleiben und keine Eintrübung bei Live-Auftritten geben. Bei höheren Lautstärken arbeiten die Drums und der Bass direkt in die Magengegend und sollen den Zuhörern vermitteln, dass sie direkt vor der Bühne stehen. Im Vergleich zum Debütalbum “Authentic” 2016 hat sich die Band vom klassischen Rocksound hin zu mehr Härte, Brillanz und deutlich mehr Punch entwickelt. Viel Spielfreude und Lust an Rockmusik soll das Album vermitteln.

 

...and the music comes alive...

Die letzten zwei Jahre wurden ausschließlich für die Produktion des Albums verwendet und Giganfragen vollständig abgelehnt. Es fand ein regelrechtes Einsperren im Studio statt, was für Live-Musiker eine echt harte und lange Zeit sein kann.

 


Sonstige Hinweise zum Album:


Während der Song "Kilmister" eine Hommage an Lemmy Kilmister von Motörhead ist, beeinflussten Metallica, Alter Bridge, Nirvana, Black Label Society, Bon Jovi und sogar Queen den aktuellen Bandsound erheblich. Punk, Grunge und knallharte Riffs durchziehen die Songs, was eine Genrezuordnung im Nachhinein doch etwas erschwerte.

 

Songs wie Mrs Mumble, c17h21no4 und Fucking Metal bringen etwas Selbstironie auf die Platte. Mrs Mumble entstand im Übrigen aus einem sprachlichen Missverständnis zwischen Äxl und Simon. Simon hatte noch keinen Text und sang eine erfundene Vocalline ein. Äxl hatte immerzu Mrs Mumble im Ohr. Nach kurzer Recherche zeigte das Internet ein Kinderspiel namens Mrs Mumble aus den USA. Simon fand das Spiel so bescheuert, dass er kurzer Hand ein Trinkspiel FSK18 daraus machte und den Song komplett umschrieb. So entstand der sehr chaotische Text zu einem noch chaotischeren Song namens Mrs Mumble. Pure Spielfreude mit etwas angehauchtem Punk ...

 

Out of Control ist das härteste Stück auf dem Album und hat die Wende der Bühnenperformance eingeleitet. Live wurde das Stück unzählige Male gespielt und löste immer das gleiche Szenario aus. Die Köpfe der ersten Reihen begannen bei Einsatz des Basses mit leichtem Kopfnicken und verstärkten sich stetig mehr zum Headbanging. Eine tolle stimmungsgeladene Spannung baute sich auf, bis diese im letzten Refrain dann in Pogo explodierte.

 

Für Fucking Metal hatte sich Simon drei Tage von Rock am Ring inspirieren lassen. Insbesondere die  Stimmung und der tolle Zusammenhalt der Fans haben die Textzeilen des Songs geprägt. Amon Amarth begannen ihre Show mit einem Schrei des Sängers Johann Hegg, bevor die Drums und die Gitarren einsetzten. Plötzlich setzte sich der gesamte Pit auf den Boden und Gruppen von hunderten Fans und auch Nichtfans begannen mit epischen Gesängen zu rudern. Genau diesen Druck und Spirit dieses Festivals und insbesondere dieser Band soll Fucking Metal verkörpern. Zwei Tage nach Rock am Ring war Fucking Metal auch schon vollständig aufgenommen.

 

Die Produktionszeit von Fly betrug hingegen über zwei Jahre. Der Refrain wollte und wollte einfach nicht kommen. In der Barneys Lounge in Amsterdam überkam Simon dann doch noch ein Kreativitätsschub und der Song war nach dreißig Minuten fertig. Morgan brachte dann noch etwas US-Spirit und eine traumhafte Zweitstimme ein! Bei den Kontrabassaufnahmen von Max hingegen kam es zu erheblichen Beschwerden der Nachbarn. Im Wohnzimmer aufzunehmen, da dort der Raumanteil für den Bass so toll war, war dann doch zu viel des Guten. Fünfzehn Minuten später stand auch schon der erste Nachbar in der Tür.

 

Also dann... die Anlage aufdrehen und die Klänge des neuen Albums genießen.


Eure Highs